Hungergefühle

Jeder braucht eine Ernährung, die genau zu ihm passt

Wenn wir unsere Gesundheit verbessern, gesund werden, Übergewicht und chronische Krankheiten reduzieren wollen, muss die Ernährung auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein - das gilt auch für Nahrungsmittelergänzungen!

Unsere Ernährung bestimmt die Kontrollsysteme unseres Stoffwechsels, des autonomen Nervensystems und des Drüsensystems, die ständig bemüht sind, die innere Balance aufrechtzuerhalten.

Nährstoffe und ihre Auswirkungen

Unsere Nahrung besteht hauptsächlich aus Kohlehydraten, Eiweissen und Fetten.
Es bestehen direkte Zusammenhänge zwischen den Anteilen unserer Nährstoffe, ihrer Qualität und Zusammensetzung, ihren psysiologischen und seelischen Auswirkungen, und unserer Gesundheit , Lebensfreude und Vitalität.
Wenn wir diese Zusammenhänge kennen, sind wir in der Lage, unsere Ernährung auf ganz individuelle Weise bewusst zu wählen.

Das Ergebnis sind anhaltende Vitalität, Gesundheit, ein gestärktes Immunsystem und seelische Stabilität, also mehr Lebensfreude.

Fett ist nicht das Problem! Die Menschen werden immer dicker, obwohl sie auf Anraten der Fachgesellschaften immer weniger Fett zu sich nehmen. Eine fettarme Ernährung geht oft mit einem kohlenhydratreichen Verzehr einher, denn fettreduzierte oder fettfreie Produkte enthalten meist sehr viel Zucker und Stärke. Brot und Reis, Nudeln und Kartoffeln sind wesentlicher Teil einer fettarmen Ernährung. Angeblich machen sie satt und schlank. Genau das Gegenteil ist der Fall: Stärke- oder zuckerhaltige Nahrungsmittel verursachen problematische Blutzuckerschwankungen. Eine Scheibe Weissbrot z.B. lässt den Blutzuckerspiegel in die Höhe schnellen.

Das geschieht, weil der Körper die Stärke aus dem Brot sehr schnell in ihre einzelnen Zuckerbestandteile aufschliessen kann. Diese Zucker 'schießen' schon kurz nach der Mahlzeit ins Blut. Hohe Blutzuckerwerte führen zur Auschüttung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin.

Ursache von andauernden Hungergefühlen

Die Folge: nach einer besonders hohen Insulinausschüttung sinkt der Blutzucker nicht nur wieder auf den Normalwert, sondern noch weiter ab. Folge ist eine Unterzuckerung, die als Hunger empfunden wird. Eventuell zittern die Hände, die Konzentrationsfähigkeit lässt nach, und ein unwiderstehlicher Hunger und Appetit setzt ein.

Zu viele Kohlenhydrate sind deshalb Hungermacher.
Um den Blutzucker wieder anzuheben, greift man oft automatisch wieder zu Zucker und Stärke, z.B. Weissbrot, Schokoriegel oder Nudeln. Und sofort schiesst der Blutzucker wieder in die Höhe und löst eine neue Insulinauschüttung aus. Die nächste Unterzuckerung ist absehbar.
Ein Teufelskreislauf- wenn man ihn nicht versteht und seine ganze Ernährung neu gestaltet.

Das Stoffwechselhormon Insulin

Innerhalb kurzer Zeit fühlen wir, dass die Ernährung nach den individuellen Bedürfnissen unseres Stoffwechseltyps uns auch besser sättigt.

Essen wir die richtige Zusammenstellung von Kohlehydraten, Eiweissen und Fetten, dienen die Kohlenhydrate als Lebensenergie und werden verbrannt.
Essen wir mehr Kohlenhydrate, als wir verbrennen können, wird ihr Überschuss einfach in Fett umgewandelt.

Das blutzuckersenkende Hormon Insulin ist entscheidend am Wachstum der Fettdepots beteiligt. Beim Verzehr von vielen Kohlehydraten wird viel Insulin ausgeschüttet. Es senkt den Blutzucker, hemmt die Fettverbrennung in der Muskulatur und fördert die Fetteinlagerung im Fettgewebe!

Der Blutzuckerspiegel

Der Blutzuckeranstieg ist von verschiedenen Faktoren abhängig:

  • Eiweisse und Fette in einer kohlehydratreichen Mahlzeit verzögern die Magenentleerung, dadurch steigt der Blutzucker langsamer an.
  • je stärker ein kohlenhydratreiches Lebensmittel verarbeitet ist, desto grösser ist in der Regel seine Wirkung auf den Blutzuckerspiegel.
  • Die Garzeit spielt dabei auch eine Rolle: Bissfest gegarte Nudeln haben zum Beispiel einen geringeren Einfluss als zerkochte Nudeln. Denn "al dente" ist ihre Stärke noch nicht so stark aufgeschlossen. Der Abbau der Zuckerbestandteile dauert etwas länger.
  • Ballaststoffe verzögern die Freisetzung von Kohlehydraten und sorgen dafür, dass der Blutzucker langsamer ansteigt. Vollkorn enthält mehr Ballaststoffe und hat daher eine günstigere Blutzuckerwirkung.
  • Auch Zuckergehalt, Stärkegehalt, Quellzustand der Stärke und der Säuregehalt eines Nahrungsmittels beeeinflussen die Blutzuckerwirkung.In unseren Beratungen bekommen Sie alle erforderlichen Informationen für einen ausgewogenen Blutzuckerspiegel entsprechend ihrem individuellen Stoffwechseltyp.